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Sehenswertes und Ausflugsziele auf Rhodos

 

Griechenland ist die Wiege Europas und  der Demokratie. Das Land ist für seine lange Geschichte bekannt und dafür, dass es noch heute vielerorts eine ganze Reihe antiker Stätten zu besichtigen gibt, in denen man sich den Ursprüngen besonders nahe fühlt. Das ist auf Rhodos nicht anders, als in anderen griechischen Regionen.

 

Rhodos Stadt

 

Die Hauptstadt von Rhodos, Rhodos-Stadt, liegt an der Nordspitze der Sonneninsel. Sie ist eine einzigartige Mischung aus osmanischer und mittelalterlicher Architektur, gepaart mit der Moderne. Gemütliche Ruhe und betriebsame Hektik harmonisieren gut miteinander und bestimmen das Flair dieser Stadt. Interessant ist der Hafen, speziell der Mandraki-Hafen, über dessen Einfahrt der Koloss von Rhodos gestanden haben soll. Hier sind auch die Anlegestellen der Ausflugsschiffe zu finden, welche eine Vielfalt an Reisemöglichkeiten anbieten. Sehr zu empfehlen ist ein Ausflug zur Insel Simi, die durch ihr unglaubliches Flair besticht. Das touristische "Aushängeschild" von Rhodos-Stadt ist die gut erhaltene mittelalterliche Altstadt, umgeben von einer endlos scheinenden Stadtmauer, welche man teilweise auch begehen darf unter fachkundiger Führung. Hier haben Sie die schönste Aussicht auf die Minarette und Hinterhöfe der Altstadt. Besuchen Sie hier unbedingt auch den Großmeisterpalast, der wie eine mächtige Burg über den Häusern der Altstadt thront. Vom Uhrturm haben Sie eine herrliche Aussicht auf Rhodos und den Hafen. Der Markt der Altstadt ist Treffpunkt und Mittelpunkt der Touristenströme, sehr zu empfehlen sind die vielen kleinen Tavernen, wo griechische Köstlichkeiten auf Sie warten.

Rhodos Stadt

Die Ostseite von Rhodos


Die Ostseite der Insel Rhodos ist der wärmere weil windstillere Teil, da der Meltemi-Wind, welcher die Westküste abkühlt, hier kaum hinreicht. Hier finden sie auch die schönsten Strände der Insel.


Asgourou und Koskinou


Auf der Ostseite von Rhodos, gleich hinter Rhodos-Stadt Richtung Lindos, liegen zwei urtypisch griechische Dörfer, Asgourou und Koskinou. Viele Häuser schmücken Halbsäulen, ionische Kapitelle und farbige Muster im typischen Blau-Weiss der Insel. Im Restaurant Giannis in Koskinou lässt es sich hervorragend speisen.

Die Thermen von Kalithea

 
Nach dem ersten Weltkrieg bauten die Italiener hier ein mondänes Luxusbad für die gehobene Klientel der Schönen und Reichen. Heute teilweise verfallen und auch wieder aufwändig restauriert, ist dieser Ort ein Kleinod und Garant für eine Traumreise in eine längst vergangene Zeit. Eine Trinkhalle, wunderschöne Gärten, Arkaden, Kuppelbauten prägen das Bild dieser Stätte. Eine kleine gemütliche Badebucht, in der es sich hervorragend schnorcheln lässt, runden das Ganze ab.

Rhodos Kalithea

Faliraki

 
Einst ein kleines Fischerdorf ist Faliraki heute eine der Badehochburgen von Rhodos wegen dem unendlich langen feinsandigen flach abfallenden Strand und die Nähe zu Rhodos-Stadt. Zahlreiche Hotels mit über 20000 Hotelbetten buhlen hier um die Gunst der sonnenhungrigen Gäste. Eine Fülle an Restaurants, Bars und Diskotheken lassen auch am Abend keine Langeweile aufkommen. Viele Wassersportmöglichkeiten sind vorhanden ebenso wie ein großer Wasserpark, der Waterpark-Faliraki-Rhodos.

Ladiko

 
Wer es gern etwas weniger turbulent hat und eher auf familiäre Beschaulichkeit steht, sollte sich den Namen Ladiko merken. Kleinere bis mittelgroße Quartiere in angenehm ruhiger grüner Landschaft sind ein Kontrast zu dem Trubel vom nahen Faliraki. Ein herrlicher Ausblick auf die Vorgebirge und weite Meeresbucht sowie die Nähe zur berühmten romantischen Ladiko-Bay haben viele Freunde gefunden. Eine der schönsten mediterranen Küstenabschnitte auf Rhodos ist die benachbarte Anthony Quinn Bay mit Felsklippen und Pinien in direkter Meernähe. Diese Bucht und ein Haus waren einmal ein Geschenk der griechischen Regierung an den gleichnamigen Schauspieler für seine Rolle als griechischer "Alexis Sorbas".

Afandou

 
Der Badeort Afandou liegt auf halber Strecke zwischen Rhodos-Stadt und Lindos und ist als Urlaubsort sehr beliebt unter Insidern und Kennern der Insel. Ein Grund ist der lange, auch in der Hochsaison nie überfüllte Sand- und Kiesstrand. Auf dem Hauptplatz des Dorfes reihen sich die Cafes aneinander. Hotels gibt es nicht ganz so viele, dafür aber zahlreiche Appartements. Die Umgebung prägen endlose Olivenhaine und der einzige Golfplatz der Insel. Eine Sehenswürdigkeit Afandous ist die aus dem 12. Jahrhundert stammende Marienkirche.

Psinthos

 
Eine mittelalterliche Kirche liegt etwas abseits eingebettet in eine sanfte Hügellandschaft. Mehrere Tavernen laden zu typisch griechischen Gerichten ein. In Psinthos kann man gut rasten, wenn man auf dem Weg in das berühmte Schmetterlingstal ist.

Das Schmetterlingstal (Petaloudes)


Rhodos SchmetterlingstalBekannt ist dieses Tal durch die Harlekin-Schmetterlingsart (Partaxia Quadripuntaria) mit den gelblichen Streifen und Strichen, welche zu Tausenden von Juli bis meist September in dieses Tal einschwirren, um sich zu paaren. Das feuchte Biotop und der duftende Harz der Amberbäume sind wahrscheinlich einer der Gründe für dieses teils noch unerforschte Verhalten dieser Rasse. Leider scheint diese Attraktion langsam zu versiegen, der übermäßige touristische Besuch und das leider artschädigende Verhalten mancher Touristen, welche sich partout nicht an die Anweisungen (Lärmschutz) der Betreiber halten möchten, vertreiben wohl bald auch den letzten Schmetterling aus diesem wunderschönen Tal. Unsere Bitte hier noch einmal, verhalten Sie sich dort unbedingt ruhig und schrecken die Tiere nicht durch Klatschen auf. Durch den übermäßigen Energieverbrauch beim ständigen Hochflattern wird der Fortpflanzungsprozess empfindlich gestört. Genießen Sie hingegen die einmalige Natur dieses wunderbaren grünen Tales mit kleinen Bächen und urigen Felstürmen zu beiden Seiten. In der Nähe befindet sich das Kloster Moni Kalopetra. Unter Orangenbäumen an steinernen Tischen serviert man Ihnen hier gern Wassermelonen, Joghurt, Donuts oder Kaffee, bei einer einmaligen Aussicht auf das Mittelmeer bis hinüber zur türkischen Küste.

In der Nähe liegt der Rhodes Ostrich Farm and Park, hier können Sie täglich von 9-19.30 Uhr neben Straußen auch in einem Minizoo Dammwild, Ponys und Wildschweine beobachten. Ein Spielplatz, eine Bar sowie ein Souvenirshop sind vor Ort.

Kolymbia


Diesen schönen Badeort erreichen Sie über eine ca. 2km lange wunderschöne Eykalyptusallee, abzweigend von der Hauptstraße Rhodos-Lindos. Gesäumt wird sie in Nähe des Meeres von zahlreichen Restaurants und Supermärkten. Hier finden Sie eine große Auswahl an verschiedensten Hotels.

Tsambika Beach


Ebenfalls von der Hauptstraße abzweigend, führt der Weg nach Tsambika Beach. Keine Hotels, nur eine Taverne sind hier zu finden sowie ein schöner feiner hunderte Meter langer Sandstrand vom Feinsten mit vom Wind aufgehäuften Dünen säumen die Felsen an der weitreichenden Bucht. Eine unbedingte Empfehlung aller Mietwagen- und Zweiradnutzer, die mal Ihrem Hotelstrand entfliehen möchten. Vom alten Gipfelkirchlein Iera Moni Panagias haben Sie einen unvergesslichen Panoramablick aus 300m Höhe auf den Strand und die Bucht von Tsambika Beach. Ebenfalls lohnenswert ist ein Besuch im privaten Volkskundemuseum vom Wirt des Panoramic Restaurant mit vielen selbst zusammengestellten Sammlungen.

Tal der sieben Quellen (Epta Piges)


Ein sehr beliebtes Ausflugsziel ist das Tal der sieben Quellen. Eingebettet in saftiges schattiges Grün hält man es auch in der Mittagshitze gut aus. Viele Quellen, Bachläufe, freilaufende Pfauen und Enten sowie ein 180m langer Wassertunnel prägen diesen Ort. Selbstverständlich fehlen auch diverse Lokalitäten nicht.

Archangelos


Eingebettet in ein weitreichendes Tal mit reizvoller Felsenkulisse liegt Archangelos. Hauptattraktion ist das auf einer Anhöhe liegende ehemalige Kastell der Johanniter. Die Ruine liegt hinter bis zu 7m hohen Mauern. Archangelos ist ziemlich groß, trotzdem finden wir auch hier die typisch griechischen engen Gassen und verwinkelten Hinterhöfe.

Lindos


Lindos ist neben Rhodos-Stadt das bekannteste Ausflugsziel auf Rhodos. Schon allein wegen der Akropolis von Lindos lohnt ein Besuch dieses malerischen griechischen Dorfes. Hoch auf einem Felsmassiv thront der antike Tempel, dessen Höhe von 117m man über viele unendlich erscheinende Stufen erreicht. Die umwerfende Schönheit dieses Orts lockt jährlich Millionen Urlauber an, man sollte daher früh aufbrechen, um die Akropolis auch in vollem Umfang genießen zu können. Lindos ist weitgehend für den Autoverkehr gesperrt. Die Mietwagennutzer sollten unbedingt die äußeren Parkplätze nutzen. Eseltreiber bringen Sie mit einem Maultier sicher auf den Tempel.

Rhodos Lindos

Der südliche Inselteil


Der südliche Inselteil von Rhodos ist geprägt von überwiegend gebirgiger Landschaft und kleineren Siedlungen. Im Frühling erstreckt sich das grasgrüne Land bis an die Strände des Kap. Touristisch wenig erschlossen, finden die Ruhesuchenden und Individualisten hier Ihr Paradies. Größere Hotels gibt es lediglich bei Kiotari, ansonsten sind nur bescheidene Pensionen und Zimmer zu finden. Hier beginnt "Surfers Paradies", um das Kap herum frischt der Wind kräftig auf, was sich dann die ganze Westküste langzieht.

Asklipion

 
Das Dorf liegt schön anzusehen an einem Hang gelegen über einem Talgrund. Hier finden sie die imposante Ruine einer alten Johanniterburg auf einem Felsen hoch über dem Dorf sowie eine der feinsten ausgemalten Kirchen von Rhodos.

Kiotari


Der krasse Gegensatz sind die Hotelanlagen rund um Kiotari. Hier finden Sie besten Komfort, Wellness und Animation. Wunderschöne teilweise kiesige Strände laden zum Bade ein. Etwas abseits wird es dann schon wieder ruhiger.

Gennadi


Hier ist die ländliche Atmosphäre noch spürbar, der Tourismus hat hier nur in geringem Maße Einzug gehalten. Kleinere Ferienappartements für Selbstversorger sind reichlich zu finden. Genießen Sie die Ruhe, wandern Sie über fast menschenleere Strände oder "erschmecken" Sie die griechischen Köstlichkeiten in den vielen kleinen Tavernen und Strandrestaurants.

Plimiri


Ein kleines Dorf mit Hafen, idyllisch und sehr ruhig geht es hier zu. Wer länger verweilen möchte, findet hier günstige Privatquartiere.

Katavia


Getreidefelder und lange karge Hügel prägen das Bild dieser Landschaft um Katavia. Wenige Kilometer entfernt liegt eine Klosterruine mitten im üppigen Grün.

Prassonisi


Vor wenigen Jahren konnte man von der Südspitze Rhodos noch problemlos zur kleinen Insel Prassonisi herüberwaten. Mittlerweile trennt ein kleiner Meeresarm beide Eilande. Der bis zu 200m breite Sandstrand ist ein Geheimtipp der Einheimischen, nachdem die Zufahrtstraße über Katavia asphaltiert wurde, finden aber auch mehr und mehr Urlauber den Weg hierher. Mittlerweile gibt es hier mehrere Lokalitäten und auch Apartmenthäuser.

Kloster Moni Skiadi


Kein Teil der Insel ist so einsam und rauh wie die Gegend nordwestlich von Katavia. Felsige Landstriche, bewachsen mit Wacholder und Macchia sowie vereinzelt ein paar Häuser prägen das Bild dieser von Wildheit gezeichneten Landschaft. An der Straße von Katavia nach Monolithos liegt an einem malerischen Platz mit fantastischer Aussicht das Kloster Moni Skiadi. Zwar unbewohnt, trifft man doch gelegentlich in den Klosterzellen Geistliche an, welche Hilfesuchende mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Messanagros


Hoch in den Koukouliaribergen, eingebettet in einsame dürre Hügellandschaft liegt Messanagros. Früher ein wichtiger Bischofssitz, ist es heut ein eher ruhiges, idyllisches Dorf mit einer wunderschönen Kirche und alten teilweise ungenutzten Terrassenfeldern.

Apolakkia


Getreidefelder, Olivenhaine und Melonenanbau, so präsentiert sich Apolakkia. Eine Attraktion ist der relativ große Stausee, an dessen Ufer es sich herrlich wandern und picknicken lässt. Naturliebhaber werden ihre Freude haben an den sich im Wasser tummelnden Fröschen, Reihern und Wasserschildkröten.

Der Westen von Rhodos



Der Westen der Insel Rhodos lädt ein mit einer sehr abwechslungsreichen Landschaft. Tendenziell ist diese Inselseite in Meernähe etwas kühler, da hier der stete Meltemi-Wind die Flimmerhitze vertreibt. Um so mehr freut das die Wassersportfreunde, speziell Surfer, Kite-Surfer und Segler. So findet man genau an dieser Inselseite auch die bekannten Profi-Surfcenter. Prinzipiell ist für jeden Geschmack etwas dabei, einsame Badebuchten, weite belebte Strände, nahe Berge für ausgedehnte Wanderungen und quirlige Touristenzentren mit ausgeprägtem Nachtleben. Auch die "Steingucker", wie man scherzhaft die archäologisch Interessierten nennt, kommen voll auf ihre Kosten. Zwei interessante Stätten sind hier Monolithos und Kamiros.

Monolithos


Dieser malerische Ort liegt am Südhang des 825m hohen Akramitis mit weiter Sicht über die Westküste. Das an sich unscheinbare Dorf hat aber eine interessante Sehenswürdigkeit zu bieten. Auf dem Gipfel eines 240m hohen Felskegels, welcher mächtig aus den umgebenen Pinienwäldern aufragt, thront das Kastro Monolithos. Über einen steinigen Weg mit vielen Treppen steigt man zum Gipfel auf, um hier einen atemberaubenden Rundblick zu genießen. Teilweise gut erhaltene Burgmauern sowie Ruinen der Wohngebäude sind hier zu bewundern. An einigen Stellen finden sich noch Reste der alten byzantinischen Festung, welche vor dem Kastro Monolithos hier existierte.

Kap Fourni


Sehenswert ist auch das ganz in der Nähe gelegene Kap Fourni, wo sich eine einsame wenig besuchte feinsandige Badebucht befindet. Auf der langgestreckten Felszunge finden sich in Stein gemeißelte Grabkammern der Spätantike und ein halbverfallener Turm, welcher vielleicht mal als Leuchtfeuer gedient hat.100m östlich der Spitze befindet sich eine Höhlenkirche.

In den Bergen von Rhodos



Embonas


Die heimliche Weinhauptstadt von Rhodos heißt Embonas. In einem lang gestreckten Tal am Fuße des Attaviros gedeihen die besten Weine der Insel. In fast jedem Hotel lassen sich Bustouren dorthin buchen, mit Verkostung in der Weinkellerei Emery zumeist. Eine interessante Besichtigung wird auch angeboten.

Attaviros


Von Embonas erreicht man den Gipfel des mit 1215m höchsten Gipfel der Insel Rhodos auf einem ca. 3km langen Aufstieg. Ein wenig körperliche Fitness ist hier genauso gefragt wie auch etwas Orientierungssinn in dieser kargen Landschaft, da es an jeglichen Markierungen fehlt und auch keine Wege ausgebaut sind. Unbedingt Bergwander-Ausrüstung mitnehmen, wie festes Schuhwerk und ausreichend Verpflegung, da es keine Schutzhütten geschweige einen Berggasthof gibt. Ferner sollte man den Aufstieg nur bei gutem Wetter wagen, im Zweifelsfall Einheimische in Embonas fragen. Wer den anspruchsvollen Aufstieg geschafft hat, wird mit einer atemberaubenden Fernsicht über ganz Rhodos belohnt.









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